Über Adriane

Denke nicht an das Erschaffen von Kunst, sondern mach es einfach. Lasse alle anderen entscheiden, ob das gut oder schlecht ist, ob sie es lieben oder hassen.

Adriane Mparkas, geb.1966 in Leipzig, Fachabitur, Ausbildung zum Buchbinder und Ausbildung als Buchhändler. Handelsfachwirt bei der IHK Augsburg. Seit 2005 führe ich gemeinsam mit meinem Mann Niko ein kleines Restaurant in der Altstadt von Augsburg.

Welche Kunst wurde zum Vor-Bild?
Da sage ich mal ein großes Dankeschön an meine Frau Mama, die mich von klein an in jede erdenkliche Ausstellung geschleppt hat. Mich haben schon immer Farben fasziniert. Man kann so viel ausdrücken allein mit Farben.

Welche Kunst ist die eigene?
Ich mag es, mit Materialien und Farben zu experimentieren, manchmal kommt Unglaubliches dabei heraus. Farbe ist Ausdruck der eigenen Stimmung. Es gibt beim Malen Parallelen zum Leben. Was gelebt wurde, das bleibt und kann nicht weggewaschen werden. Es ist immer ein Teil von dir, aber am Ende zählt das Ganze, was du daraus machst. Das Leben als Gesamtkunstwerk. Alles hat seine Zeit.

Wo soll meine Kunst hängen oder stehen?
Überall da wo sie gefällt.

Mit wem bin ich gerne zusammen?
Familie vor allem an Feiertagen, mit meinem Mann und guten Freunden.

Was ist besser als Kunst?
Am Meer zu sitzen und den Wellen zu lauschen … – manchmal.

Was ist das Ende aller Kunst?
Schwer vorstellbar. Kunst bringt Menschen zusammen. Das hat nie ein Ende.

Kunst-Credo?
Ich finde, Andy Warhol hat recht, wenn er sagt: Denke nicht an das Erschaffen von Kunst, sondern mach es einfach. Lasse alle anderen entscheiden, ob das gut oder schlecht ist, ob sie es lieben oder hassen.